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Vor der neuen Saison

19.08.2019

Der FC St. Margrethen startet am kommenden Wochenende in die Meisterschaft 2019/2020. Die erste Mannschaft empfängt zum Saisonstart am Sonntag den FC Ruggell. Anspielzeit ist 14.30 Uhr. Das Vorspiel (12.00 Uhr) bestreitet unser "Drei". Präsident Sepp Hafner über Zigarren, Transfers und Zielsetzungen.

Vor der neuen Saison

 

 

Sepp, mittlerweile präsidierst Du den Verein knapp drei Monate. Dein erstes Fazit?

Die Startphase war mit dem Vorbereitungsspiel des FC St. Gallen und den Transfers tatsächlich äusserst intensiv. Mittlerweile sind die Chargen im neuen Vorstand aber verteilt und ich erhoffe mir viel Engagement von meiner Crew – vor allem Bereich der Veranstaltungen. In diesem Bereich müssen wir zulegen. Die Finanzierung des Vereins und insbesondere auch der 1. Mannschaft kann nicht nur über Sponsoring abgedeckt werden. Es braucht auch Erträge aus anderen Bereichen, primär aus Veranstaltungen.

Der Job als Präsident eines Regionalvereins ist nervenaufreibend. Konntest Du den Stumpen-Konsum einigermassen stabil halten?

Bis jetzt schon – ich habe eine Tagesration, darüber hinaus gehe ich nicht (Die Tagesration ist der Redaktion bekannt;-))

Im Sommer mussten Spielerverträge verlängert und neue Spieler geholt werden. Mittlerweile steht der Kader. Wo siehst Du die Mannschaft innerhalb der Liga?

Ich bin grundsätzlich zufrieden. Wir konnten die Leistungsträger halten, was äusserst wichtig war. Bei den Neuzugängen ragen sicherlich Romerito Prado und Bozo Jevic heraus, welche beide in Vorarlberg wohnhaft sind und nun auf der Rheinau kicken. Beide bringen Qualität mit und können uns helfen. Wir möchten uns im vorderen Mittelfeld etablieren.

Der Saisonstart ist mit der 2:5 Heimschlappe im OFV-Cup gegen den FC Mels aber missglückt.

Natürlich bin auch ich enttäuscht. Wenn man gegen einen Ligakonkurrenten zur Pause 0:5 zurückliegt, gibt das einem sicherlich zu denken. Aber ich weiss auch, dass die Mannschaft nicht so schlecht ist, wie es das Resultat jetzt darstellt. Vor allem in der zweiten Halbzeit konnten wir uns mit zwei Toren noch etwas rehabilitieren. Es war wichtig, dass wir entsprechend Charakter gezeigt haben. Nichts desto Trotz müssen wir kommenden Sonntag gegen den FC Ruggell, welcher für mich zu den Aufstiegsfavoriten gehört, eine andere Einstellung zeigen. Morgen Dienstag haben wir im Test gegen den SC Brühl 2 die Möglichkeit, neues Selbstvertrauen zu tanken.   

 

 

 

 

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