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Ohne Fleiss und Optimismus geht es nicht

20.12.2019

Unser Präsi Sepp Hafner ist mittlerweile ein halbes Jahr im Amt. Wir haben mit ihm über die Vorrunde und die Zukunftsaussichten gesprochen.

Ohne Fleiss und Optimismus geht es nicht

 

Sepp, mittlerweile bist Du ein halbes Jahr im Amt. Dein erstes Fazit?

Ein solches Amt nimmt einem in Anspruch und es gibt in verschiedenen Bereichen viel zu tun. Auf die meisten Dinge war ich vorbereitet, aber natürlich gibt es auch Unvorhergesehenes. Man muss flexibel sein, schnell reagieren und vor allem Leute um sich scharen, die mitziehen.

Die 1. Mannschaft hat eine Vorrunde mit Höhen und Tiefen hinter sich. Hat das Team um Trainer Daniele Polverino Deine Erwartungen erfüllt?

Insgesamt bin ich zufrieden. Klar, mit einem zusätzlichen Sieg wären wir noch an der Spitze dran, was punkto Spannung natürlich optimal wäre. Gelegenheiten wären da gewesen, wir haben einige Spiele unnötig verloren. Nichts desto trotz konnten wir uns einen gewissen Abstand zur Abstiegszone erarbeiten. Das lässt uns in der Winterpause definitiv besser schlafen.

Was sind die Ziele für die Rückrunde? Gibt es Änderungen im Kader?           

Wir möchten die Mannschaft grösstenteils zusammenhalten und uns gezielt verstärken. Sicher verlassen wird uns Fabio Künzler - er wechselt zum FC Au-Berneck. Aktuell bereiten wir die Spesenauszahlungen vor, danach wissen wir sicher mehr. Wir streben einen sicheren Mittelfeldplatz an und wollen mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben.

Die Mannschaftsspesen im Amateurbereich werden immer höher. Ist das für einen Dorfverein überhaupt noch zu stemmen?

Einfach ist es nicht. Wir müssen uns zur Decke strecken, damit wir es hinkriegen. Uns fehlt im Vergleich mit der Konkurrenz eine Gönnervereinigung. Aber jammern bringt nichts, wir müssen innovativ bleiben und wollen weiterhin in der 2. Liga regional eine Rolle spielen. Ohne Fleiss und Optimismus ginge dies allerdings nicht.

Wie gestaltet sich die Mittelbeschaffung im Allgemeinen?

Basis bilden sicher die Einnahmen aus den Mitgliederbeiträgen und dem Sponsoring. Auch die von Fredi Britt organisierten Hallenturniere sind zu einer unverzichtbaren Einnahmequelle geworden. Britt wird im Frühjahr weitere Turniere im Juniorenbereich ausrichten, welche uns finanziell natürlich auch helfen. Im Juni nächsten Jahres organisieren wir ein grosses Jubiläumsfest zum 90jährigen Bestehen des Vereins. Der langjährige Präsident Natal Schnetzer wird uns bei dieser Veranstaltung im Marketing/Sponsoring unterstützen. Natürlich wäre es toll, wenn er im Umfeld der Jubiläumsveranstaltung nochmals zwei grosse Mannschaften auf die Rheinau holen könnte. Der FC St. Gallen hat in den letzten Jahren öfters bei uns auf der Rheinau gespielt. Solche Spiele sind für einen Dorfverein wie wir es sind natürlich hochinteressant. Auch die Gründung einer Gönnervereinigung steht nach wie vor auf der Agenda. Wir müssen versuchen, den Verein breiter abzustützen. Auch im Bereich der Gastronomie gibt es noch Möglichkeiten, die Umsätze zu steigern und vor allem die Gewinne zu optimieren.

Danke Sepp für das Gespräch!

 

 

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