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Noch fehlt die Fitness

14.08.2019

Seit diesem Sommer betreut Daniele Polverino das Fanionteam des FC St. Margrethen. Wir haben bei ihm über seine ersten Eindrücke rund um den Verein und die Mannschaft nachgefragt. 

Noch fehlt die Fitness

Daniele, herzlich Willkommen beim FC St. Margrethen. Wie hast Du Dich eingelebt?

Vielen Dank. Ich habe mich sehr schnell eingelebt. Vorteilhalft war, dass ich in der letzten Saison bereits einige Spiele anschauen und mit einigen Exponenten schon das eine oder andere Gespräch führen konnte.

Wie ist die Vorbereitungsphase verlaufen? War aufgrund der Ferienabwesenheiten überhaupt eine seriöse Vorbereitung möglich?

Nein, das war leider nicht möglich. Dass es im Sommer Ferienabwesenheiten gibt, ist normal und jeder Amateurverein hat damit zu kämpfen.  Aber über vier Wochen nur 5-8 Spieler im Training zu haben, ist schon einzigartig. Aber ich wurde schon davor informiert, dass es diesbezüglich in FC St. Margrethen speziell ist.  

Im ersten Ernstkampf im OFV-Cup gegen Deinen ehemaligen Club Rebstein konnte die Mannschaft zumindest eine Halbzeit überzeugen. Spielerisch scheint einiges an Substanz vorhanden zu sein, an der Fitness muss noch intensiv gearbeitet werden – stimmt der Eindruck?

Wir konnten sicherlich in der ersten Halbzeit überzeugen und spielerisch sind wir schon auf einem guten Weg. An der Fitness müssen wir noch gewaltig arbeiten – da ist die Konsequenz aus der ungenügenden Vorbereitung. Wir müssen aber auch das Resultat richtig einschätzen, denn Rebstein spielte mit 4-5 Junioren. Aber ein Sieg ist immer gut für Moral und Stimmung.   

Unser neuer Präsident Sepp Hafner hat an der Transferfront gewirbelt. Wie siehst Du die Zuzüge? Was hast Du für Erwartungen?

Unser Präsident hat alles getan, damit wir Verstärkungen bekommen. Die Neuen haben sich schnell integriert und von Einigen erhoffe ich mir die Qualität, welche wir für diese Saison brauchen.

Der FC St. Margrethen hat mit Dir einen veritablen Erfolgstrainer verpflichtet. Du bist mit allen Vereinen (Schaan, Vaduz U21, Rebstein) aufgestiegen. Dürfen wir davon ausgehen, dass Du den FC St. Margrethen zurück in die 2. Liga interregio führst?

Einerseits ist es schön, Erfolge zu feiern, anderseits erwartet das neue Umfeld im Unterbewusstsein dann sofort, dass es so weitergeht. Mit Schaan kam der Aufstieg überraschend, da wir in der Vorsaison fast abgestiegen wären. Mit Vaduz war die Qualität einfach zu hoch für die 3.Liga. In Rebstein waren die meisten überrascht, da wir ausschliesslich mit sehr viel mit Kampfbereitschaft und Siegeswillen überzeugen konnten. Diese Saison sehe ich Arbon ganz weit vorne. Die haben sich enorm verstärkt. Auch Altstätten und Rorschach-Goldach dürften vorne mitmischen. Ruggell und Mels sind auch sehr gefährlich und zählen für mich zum erweiterten Favoritenkreis.

Was sind Deine konkreten Ziele für die kommende Saison?

Ziel ist es, dass wir uns im vorderen Mittelfeld etablieren. Leo hat mir eine gute Truppe hinterlassen und ich bin mir sicher, dass wir kein leichter Gegner für die anderen Mannschaften sein werden. Wir schauen von Spiel zu Spiel, vielleicht können wir doch noch überraschen;-).

 

 

 

 

 

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